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Ein Platz der Natur und Kultur verbindet ist die Stadt Ronda, in der sowohl Ernest Hemingway wie Orson Welles für Jahre residierten und über die Schönheit dieses Ortes schrieben. Die Stadt Ronda ist ein Ort, welcher Natur und Kultur am beeindruckensten kombiniert. Hier residierten Ernest Hemmingway, Orson Welles und Rainer Maria Rilke für lange Zeit und schrieben über die Schönheit der Stadt. Auch für Goya und andere Künstler war es die Quelle der Inspiration. Die Stierkampfarena ist die Geburtsstätte des Stierkampfes. In dieser antiken Arena trainierte die königliche Kavallerie ihre Drills, welche mit der Zeit immer umständlicher und exhibitionistischer wurden. Irgendwann im 18. Jahrhundert wurde ein Drill erfunden, welcher daraus bestand einen Stier mit einer Lanze vom Pferderücken aus zu erzürnen. Auf die gleiche Art und Weise wird der Stier noch heute verwirrt oder von einer Seite zur anderen getrieben.
Sie sollten wissen, dass die Pferdeshows einen Teil spanischer Folklore beinhalten, besonders in ganz Andalusien und hier besonders in Jerez. Die Pferde sind natürlich reine, arabische Hengste, welche von den Mauren auf die Halbinsel gebracht wurden. Sie können galoppieren, springen und manche sogar zu Kavalleriemusik "tanzen". Die traditionellen Kostüme der andalusischen Pferde und ihrer Reiter sind modisch und kunstvoll. Davon können Sie sich auf jedem Jahrmarkt mit einer anständigen Pferdeshow überzeugen.
Ronda liegt hoch oben auf beiden Seiten der Tajo Felsschlucht, einer steilen Schlucht, welche durch den Guadalevin Fluss geformt wurde. Die beiden Seiten sind durch drei Brücken miteinander verbunden; die Puente Romano (Römische Brücke), die Puente Nuevo (Neue Brücke) und die Puente Viejo (Alte Brücke). Sie liegen 120 Meter über dem Fluss, die Puente Nuevo ist die längste der Brücken und die Puente Viejo wurde von den Mauren gebaut. Von allen drei Brücken haben Sie eine spektakuläre Sicht über die Stadt. Die Stadt selbst ist reich an historischen Bauwerken und Attraktionen, wie zum Beispiel der La Mina. Ein befestigter Turm mit einem geheimen Eingang an seinem Fusse und einer sehr langen, spiralförmigen Aussentreppe, welche von den Mauren gebaut wurde, um den Fluss zu erreichen. Als die Katholiken während ihrer Belagerung den Eingang entdeckten, nutzten sie ihn um 1485 die Stadt zurückzuerobern.
Als Heimat der Spanischen Tanne und durch den Fund einer prähistorischen Kiefer auf über 1.500 Metern Höhe, schaffte es das Gebirge von Südspanien und Marokko, die Serrania de Ronda sowohl in die Geschichts- und Ökologiebücher als auch in die Romane von romantischen Abendteurern. Spaniens berühmtesten, republikanischen Banditen, die Bandoleros, "arbeiteten" von hier aus. Die Guardia Civil, Spaniens dritte und ländliche Polizei, wurde extra aufgestellt um sie "dingfest zu machen", was sie letztendlich auch schafften.
Es gibt viele Gebiete um Ronda herum, die einen Besuch wert sind. Eines der berühmtesten ist die Sierra de las Nieves (Gebirge des Schnees), hier gibt es garantiert jeden Winter Schnee. Aber verwechseln Sie es nicht mit der grösseren Sierra Nevada (Verschneites Gebirge) in der Provinz Granada. Tiere, welche Sie in der Serrania de Ronda antreffen können sind: Bergziegen, Chamäleons, Rehe, Störche, Eisvögel und eine Vielzahl an Raubvögeln, so zum Beispiel: Geier, Fischadler und verschiedene Eulen. Zur Flora gehören unter anderem die Spanische Tanne und die prähistorische Kiefer.
Ein anderes interessantes Gebiet ist das Valle del Libar, das Tal durch welches der Fluss Rio Guadiaro und die Algeciras-Granada Bahnstrecke führen und wo sich viele der Dörfer (Benaojan, Cortes de la Frontera, etc.) eines Bahnhofes rühmen können. Die Gebiet ist sowohl für seine bewaldeten Gebiete als auch für die Höhlenforschung berühmt. Eine der schönsten Plätze ist die Cueva del Gato (Katzenhöhle), eine Höhle die teilweise von einem Fluss geflutet wird, dieser kann bei einer höhlenkundlichen Expedition mit Experten überquert werden. Der Fluss führt durch eine beeindruckende und riesige Höhle, hier fliesst er in eine Lagune. Die Lagune eignet sich hervorragend für ein erfrischendes Bad oder für ein Picknick im Freien. Ein paar Meter weiter vereinigt sich der Fluss mit dem Guadiaro, welcher ein paar Kilometer flussabwärts in Sotogrande mündet. |